Laservermessung mittels Drohne zur Schadensuntersuchung

Vor kurzem wurde das Rathaus Staufen von einer Drohne umkreist, was von Anwohnern und Fußgängern interessiert beobachtet wurde. Wissenschaftler des Freiburger Fraunhofer-Instituts für physikalische Messtechnik IPM und der Professur für Fernerkundung und Landschaftsinformationssysteme (FeLis), Universität Freiburg, haben die Schäden am Staufener Rathaus mit einem neuen laserbasierten Messsystem untersucht.

Holger Kock / Fraunhofer IPM

„Neuartig ist, dass ein ultraleichter Laserscanner auf einer Drohne installiert ist und 3D-Daten erstellt“, erläuterte Holger Kock vom Fraunhofer-Institut. Im Unterschied zu Kamerabildern liefert der Scanner 3D-Daten inklusive exakter Raumkoordinaten. Dabei können Formveränderungen und Risse exakt registriert und dokumentiert werden. Die Daten, die derzeit ausgewertet werden, dienen als Basis für die Erforschung neuer Methoden und Techniken zur Überwachung und Vermessung. Ziel ist es, Schäden an natürlichen und künstlichen Objekten in Zukunft schnell und effizient zu erfassen und zu dokumentieren. Die Messungen erfolgten im Rahmen des Leistungszentrums Nachhaltigkeit Freiburg, das diese neuartige Entwicklung finanziell fördert.

Stadt Staufen im Breisgau
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