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Der Friedhof Staufen

Teil 7: Die Grabsteine an der Mauer zwischen Kapelle und Leichenhaus

Der alte Teil des Friedhofs ist rundum von einer Mauer umgeben, an der viele alte Grabplatten angebracht sind. Sie werden schon im Jahre 1904 erwähnt [F.X. Kraus: Die Kunstdenkmäler des Großherzogtums Baden]. Wir beginnen bei der Ostmauer rechts von der Kapelle.

    Beschreibung: C:\Users\Guckes\Documents\Friedhof Buch\Sixt Kreuzgg. HS Signatur.jpg 
Das Kreuzigungsrelief      Die Signatur 

 

Rechts neben dem Eingang der Sebastianskapelle ist ein Relief aus rotem Sandstein in die Wand eingelassen. Es zeigt eine Kreuzigungsszene. Unter dem Gekreuzigten steht links eine Frau mit einem Tuch über dem Kopf, die ihre Hände zum Gebet gefaltet hat, wohl Maria. Rechts steht eine Gestalt mit lockigem Haar und wehendem Gewand, welche die Hände ringt, wohl Johannes. Beide haben einen Heiligenschein. Auf der unteren Leiste kann man in der Verzierung neben einem Totenkopf und einigen Gebeinen auch die Buchstaben H S erkennen. Im Hintergrund ist rechts, evtl. auch links, ein Wappen angeordnet. Da es sehr verwittert ist, kann eine Zuordnung kaum erfolgen. Es handelt sich offenbar um eine Grabplatte, deren Inschrift jedoch verloren gegangen ist.


Der nächste Grabstein steht für

Mayer Frantz Fidelis 1750

 Beschreibung: C:\Users\Guckes\Documents\Friedhof Buch\Mayer 1750.jpg  

Du bist Staub
und Erd und sollst
wieder zu Staub
auch werden
Gen.       Cap. 3

Lieber, Libe, du wirst wissen wollen
wer da ruh in diesem Grundschollen
Herr Rudolph Mayer herrsch. Ver-
walter ware mein Vater von bestem Alter
Magdalena d Mutter aus Zieglers Stamm
Frantz Fidelis Mayer war mein Nam
Ich wäre ein Knab von Gestalt so fein
all in gebärden gantz Engel sein
da man von mir gleichsam fragen
Wollte was aus diesem Joanne [?] werden
solte dieses will ich zwar von mir nicht sagen
doch seynd es meiner Eltern Klagen
Zu leben fangte ich an in dem 1746 Jahr
Und erlebte annoch keine ... Todtsgefahr
Ja ehvor ich recht wusst was Sterben war
faul ich doch seith 1750 in der Todten-
bahr jetzt waist du wer da sey und gewese ich
bedenks fein wol und ein gleiches warth auf
dich alles was halt lebet das muss sterben
auch du mein Leser bist desen Erben
dis ist von Geburt ein ererbte Gaab
richte dich nun bey Zeiten zu dem Grab             

 

Die Steinplatte ist mit einem ornamentgeschmückten Wappen mit steigendem Löwen verziert, der oberhalb des Wappens noch einmal vorhanden ist. Er hält etwas in den Pranken, das man nicht genau erkennen kann. Der Spruch oben neben dem Wappen stammt aus 1. Mose 3 Vers 19: Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden. [Lutherübersetzung] Hier spricht ein Knabe, der mit 4 Jahren gestorben ist. Er will uns ermahnen, unser Leben so zu führen, daß wir jederzeit wohlvorbereitet sterben könnten. Bedenkt man die heutigen Bestattungsformen und Gestaltung der Grabmäler, erkennt man eine andere Einstellung und Darstellung in Bezug auf den Tod. Auf vielen Grabsteinen finden sich heute nur noch die Lebensdaten. So verbirgt sich in dem schlichten Bindestrich zwischen den Daten das ganze Leben eines Menschen mit all seinen Höhen und Tiefen.

Wir gehen weiter nach rechts.


Frey Franz Xaver 1812

   

Hier ruht Franz
Xaver Frey Stadt- und groß
herzogl. Bad. Taubstumenlehrer
starb den 22. Aug. 1812 im
58. Jahr seines Alters
Die Taubstummen lernte
er Reden
Dieselben beweinten mit der
Stadtjugend und mitleren Alter
Ihren 30jährigen Lehrer und
Vater
Aus zärtlicher Liebe ließe
Ihme seine trauernde gat-
tin und Kinder diesen
Denkmahl errichten         

 

In der großen Steinplatte befindet sich eine Öffnung.

1811 wurde vom Lehrer Frey die erste deutsche Taubstummenschule errichtet im „Klösterlein“ der Ursulinen im „Hogschen Haus“ an der Hauptstraße, in dem einige Ordensschwestern nach dem Weggang aus Freiburg von 1745-1777 eine Mädchenschule geführt hatten. Ihre Kapelle befand sich wohl über dem Durchgang zum Nachbarhaus. Das Haus wurde später gekauft von den Nachfahren des Weißgerbers Balthasar Metzger, danach vom Küfer Martin Hog. Frey stammte aus einer Freiburger Familie und fand Unterstützung aus Freiburger Kreisen, da sich ein Erfolg seiner Methode abzeichnete. Er starb aber früh 1812. Seinem Sohn gelang es nicht, die Schule zu erhalten. [nach Wolfgang Petter] Laut den Staufener Standesbüchern starb Frantz Xaverius Frey am Schlagfluß und Darmentzündung. Er war Lehrer der 2ten Klasse.

Auch das nächste Grabmal an der Mauer erinnert an einen Lehrer:


Schneidman Fr. Ios. 1790

 Beschreibung: C:\Users\Guckes\Documents\Friedhof Fotos 1\Neben der Kapelle\Schneidman 1790 Totenkopf.jpg   Allhier      
Ruhet die Ehr- und Tugend 
reiche Frau Anna Maria Schneid-
maenin: gebohrene Modelin geweste
schul frau all, hier welche den 20tn
Augusti 1768 in dem 64ten Jahr
ihres Alter im Herrn Gott seelig
entschlaffen deren und allen Lieben
Seelen Gott die ewige Ruhe ver-
leihen wolle. Amen                                                   

HIR LIGT FR. IOS. SCHNEIDMAN LERER
UND STATSCHREIBER. ER WART 1710 ZU
NEUSTAT IM BREISG. GEBOREN UND 1790
VON DER STAT STAUFEN BEWEIND
EHRE SEIN ANDENKEN, NACHKOMEN
SCHAFT UND WÜNSCHE DIR
SEINESGLEICHEN

 

Auf der geschwungenen Grabplatte sehen wir als Symbol einen Totenkopf. Schneidtmann war 1735 bis 1768 Lehrer in Staufen und somit auch der Lehrer des „Uhrenpaters“ Thaddäus  Rinderle. Zu dessen Profess war er mit dem Vater Rinderles in St. Peter. [Kurt Schmidt] Er galt als „eine wohlbekannte, gute Kapazität“ und wirkte, wie damals üblich, auch auf dem Rathaus als Stadtschreiber. Er erstellte ein ausgezeichnetes Inventar der Gemeinde-Urkunden. [nach Wolfgang Petter]

Der nächste Stein an der Mauer erinnert an den Amtmann Konrad Duttlinger:


Duttlinger Konrad  1816

Beschreibung: C:\Users\Guckes\Documents\Friedhof Fotos 1\Neben der Kapelle\Duttlinger 1816 Urne.jpg   

KONRAD DUTTLINGER

ERHEBE, TRAUERNDER, DEN MUT                          

DENN HIER TAUT HIMMELSTROST HERAB
DES BESTEN MANNES HÜLLE RUH
ZUR AUFERSTEHUNG HIER IM GRAB
SEIN LEBEN GAB ER FREUDIG DAR
DEM BÜRGERWOHL DURCH EDLE TAT
IM SCHÖNSTEN EHEBUND VEREINT
WAR ER DER GATTIN HÖCHSTES GLÜCK
DER ARMEN VATER, MENSCHEN FREUND

TREU BIS ZUM LETZTEN AUGENBLICK

     FÜRSTL. ST. BLASISCHER GEHEIMER HOFRAT

     UND GROSSHERZOGLICHER BADISCHER HOFRAT

GEBOHREN IN LEMBACH DEN 26.NOVEMBER 1764

GESTORBEN IN STAUFEN DEN 16.FEBRUAR 1816

 

 

Das Grabmal mit Urne wird einem Bildhauer aus dem Wenzinger-Kreis, Franz Anton Xaver Hauser (1739-1819), zugeschrieben. Es ist gestaltet aus Pfaffenweiler-Öhlinsweiler Kalksteinmaterial in der feierlich-würdevollen Manier des Klassizismus. „Mit dem linken Arm drückt die Gestalt einer Frau ein um die Hüfte gezogenes Schleiertuch gegen ihre Brust. Diese Gebärde und der typische Bausch des Tuches über dem Arm lässt keinen Zweifel der Zugehörigkeit zu. Zwar dem Schmerz über den Verlust des geliebten Gatten hingegeben, doch unverkennbar in der charakteristischen Ausprägung, schließt sich die Trauernde des Duttlinger-Steines an die zahlreichen Immaculaten des Freiburger Rokokomeisters J.Ch.Wenzinger (1710-1797) und seiner Schüler an.“ [Hermann Brommer] Von Hauser stammt wahrscheinlich auch die Madonna von 1812 auf dem Kronenbrunnen, eine Kopie, deren Original sich jetzt in der Aussegnungshalle befindet, und das Brunnenmännlein auf dem Marktplatz. [Denkmaltopograhie Stadt Staufen] Laut den Staufener Standesbüchern starb Duttlinger an Lungen- und Leberentzündung. Er war Oberamtmann und Hofrat.

Der Kalksandstein aus Pfaffenweiler-Öhlinsweiler ist übrigens das Material für viele der alten Grabsteine, die ringsum an der Mauer angebracht sind. Er wurde wegen seiner Dichte und Formbarkeit häufig von Künstlern verwendet, z.B. im Freiburger und Breisacher Münster. Man erkennt ihn an der weißgelben Farbe.

Die nächste Grabplatte erinnert an Peter Stump.


Stump Peter 1809

Beschreibung: C:\Users\Guckes\Documents\Friedhof Fotos 1\Neben der Kapelle\Stump 1809.jpg

Beschreibung: C:\Users\Guckes\Documents\Friedhof Fotos 1\Neben der Kapelle\Stump 1809 Sign. B. Lang.jpg 
  HIER RUHT PETER STUMP, AMTMANN
GEB. DEN 26. JULI 1769
GEST. DEN 2. JUNI 1809

SEIN GEIST GENIESST VOR UNSRES GOTTES THRON
ALS GATTE, VATER, RICHTER, FREUND UND SOHN
VERKLÄRT DER AUSGEÜBTEN PFLICHTEN LOHN

UND WER IHN KANNTE, SEGNET NOCH DIE GRUFT
AUS DER SEIN GEIST UNS ZU DER TUGEND RUFT

DIES DENKMAL SETZT SEINE GATTINN
AUS LIEBE
ZUM LEHRREICHEN ANDENKEN AN DEN VATER
FÜR DIE KINDER

Grabplatte;
Signatur rechts unten
 

 

Der Stein ist verziert mit einem unkenntlichen Wappen, Rosetten und einer gebrochenen Fackel. Er wurde gestaltet von Benedikt Lang, von ihm auch der Grabstein des Franz Anton Martin. Auf beiden erkennt man noch die Signatur. Lang war der Kammerdiener des letzten Abts von St. Trudpert im Münstertal vor der Säkularisierung. Er war mit ihm von Riedlingen gekommen, wo der Vater des Abts Columbans II, Johann Joseph Christian, Bildhauer war.
Dr. Peter Stump(p) heiratete 1804 Walburga Litschgi, Tochter des Johann Baptist Litschgi aus Krozingen. Stump war zunächst in Krozingen Sekretär des Propsts vom Klosters in St. Blasien im Krozinger Schloss, dann Amtmann des Klosters St.Trudpert, zuständig für den gesamten Klosterbesitz. Nach der Säkularisation des Klosters wurde er 1803 Amtmann beim Badischen Bezirksamt Staufen unter Oberamtmann Duttlinger. Seine Frau lebte bis 1860.

Der nächste Stein gibt etwas zu denken.


Kaltenbach Hans 1940

    Hans Kaltenbach
21.1.1911 – 1.6.1940
gef. bei Neuchâtel/CH
Karl Kaltenbach
Gend. Kommissar i.R.
15.2.1873 – 4.8.1974
Magdalene Kaltenbach
7.9.1915 – 18.10.1992
Anneliese Klimek
geb. Kaltenbach
29.10.1913 – 25.9.2001

 

Kaltenbach war wohl als Flieger über neutrales Schweizer Gebiet gekommen und abgeschossen worden. Sein Vater Karl Kaltenbach war Gendarmerie-Kommissar und erreichte in körperlicher  und geistiger Frische das Alter von 101 Jahren.

Als nächstes:


Knittel Joh. Wilhelm 1834

 Beschreibung: C:\Users\Guckes\Documents\Friedhof Fotos 1\Neben der Kapelle\Knittel 1834.jpg   Beschreibung: C:\Users\Guckes\Documents\Friedhof Fotos 1\Neben der Kapelle\Knittel Bergmannszeichen.jpg


Beschreibung: C:\Users\Guckes\Documents\Friedhof Buch\Knittel Wappen.jpg 
  Denkmal der Liebe
Joh. Wilhelm Knittel
Großherzogl. Badischer Bergmeister
geb. den 24.Junii 1799 zu Urach
im Württembergischen
gest. dahier den 30.Junii 1834
Sein Andenken lebt fort in den
Herzen jener, die ihn kannten
Grabplatte  

Bergmannszeichen;

Familienwappen

 

 

Der Stein zeigt das Bergmannszeichen mit gekreuztem Schlägel und Eisen. In einem Wappen und darüber sehen wir eine bärtige Gestalt mit langem Rock und einem Knüppel in der Hand. Dies ist das sprechende Wappen der Familien Knüttel, Knittel u.ä., da es auf den Namen der Familie Bezug nimmt. Knittel war der Sohn eines protestantischen Pfarrers in Karlsruhe. Er hatte in Heidelberg und Freiberg in Sachsen Chemie studiert. Als Bergmeister und Chefinspektor im Silberbergwerk im Münstertal beschäftigte er sich vor allem mit dem Schmelzwesen. [Landesanstalt für Umweltschutz „Der Belchen“] Er heiratete 1827 Idda Karolina aus der Savoyardenfamilie Martin. [StaBü]


Daum Peter 1821

 Beschreibung: C:\Users\Guckes\Documents\Friedhof Fotos 1\Neben der Kapelle\Daum 1821 St. Peter Buch.jpg   P. PETER  DAUM
CAPITULAR DES STIFTS ST. PETER
WARD GEBOREN
ZU BAMBERG DEN 19. MÄRZ 1751
GESTORBEN DEN 21.JÄNNER 1821

SEIN GEMÜTH STUHNDE FEST UND
WAR AUF CHRISTUM GEGRÜNDET

 

Der Stein ist geschmückt mit einem Buch, einem Kelch und einer Schleife. Diese deuten hin auf den Priesterdienst. Laut den Staufener Standesbüchern stammte Peter Daum von Itzig aus Franken. Er war „Excapitular von dem aufgelösten Stift St. Peter auf dem Schwarzwald“. Am Stiftsgymnasium St. Peter war er Chordirektor und erteilte den Musikunterricht. Nach der Säkularisation war er 1816 nach Staufen gezogen, hielt aber die Verbindung zu seinen ehemaligen Mitbrüdern. 1817 besuchte ihn hier der ehemalige Abt des Klosters St. Peter, Ignaz Speckle [Tagebuch von Ignaz Speckle]. Zwischen Staufen und St. Peter bestanden einige Verbindungen. Das sieht man am Beispiel von Thaddäus Rinderle (*1748), dem Mathematiker und Professor, und Michael Sattler (*1490), dem Reformator, die beide in Staufen geboren wurden und später Mönch im Kloster St. Peter waren.


Held Cleophe 1608

Beschreibung: C:\Users\Guckes\Documents\Friedhof Fotos 1\Neben der Kapelle\Held, Cleophe 1608.jpg   

ANNO SALUTIS NOSTRAE 1608 STARB AUF SAMBSTAG
DEN 26. JANUARII NACH MITTAG UMB 9 UREN DIE
EHR UND TUGENTSAME CLEOPHE PAIIRIN DES EHREN
HAFTEN UND GELEHRTEN PAULI HELDS SCHULMEISTERS
ALHIE VIELGELIEBTE HAÜSFRAU IHRES ALTER 56 JAR
UND 6 WOCHEN VERSCHIED TODS IN GOTTSELIGLICH
IN RENUMERATIONEM OFFICIORUM GENATER
EHMANN DISSES UFRICHTEN LASSEN: GOTT
GNADE SIE UND UNS ALLE
AMEN 

 

Der Stein zeigt auf einem Relief vor hügeligem Hintergrund den Gekreuzigten mit einer anbetenden Frau mit Rosenkranz, daneben ein geteiltes Wappen mit steigendem Löwen und einer Pflugschar. Am Fuße des Kreuzes liegt ein Totenschädel. Das Kreuz reicht oben bis in angedeutete Wolken. Über dem Haupt der Cleophe schwebt ein eingehauenes Kreuz. [ Kraus, F.  X.: Die Kunstdenkmäler des Grossherzogthums Baden] Cleophe, die Frau eines Schulmeisters, war wohl die Stifterin des Geländes für den Friedhof.


Rinderle Alfred 1918

Beschreibung: C:\Users\Guckes\Documents\Friedhof Fotos 1\Neben der Kapelle\Rinderle 1918 geb. Pflanze.JPG   

Ruhestätte der Familie Rinderle

Alfred      1880 – 1918

Elisabeth 1885 – 1962

Alphons   1909 – 1967

 

 

Der Stein, gekrönt von einem Kruzifix aus Metall,  ist geschmückt mit einem Wappen mit Pflanzenzweigen, einem Kranz mit Zweigen und einem eingravierten Kreuz. Die Vorfahren der Familie Rinderle waren schon im vorletzten Jahrhundert Gerber und später Hutmacher. Noch heute führen die Nachfahren ein Geschäft auf der Hauptstraße. 


Selz Franziska1833

Beschreibung: C:\Users\Guckes\Documents\Friedhof Fotos 1\Neben der Kapelle\Selz 1833.jpg    HIER RUHEN
DIE IRDISCHEN HÜLLEN DER LEDIGEN
FRANZISKA SELZ
GEB. D. 17.MAERZ 1796
STARB D. 24.OCTOB. 1833
UND DEREN MUTTER
ELISABETH WILLI
GEB. D. 9.NOVEMB. 1763
STARB D. 18.MAERZ 1796

IN HOFFNUNG SIND WIR
SELIG    RÖM. 24

DIESES DENKMAL WEIHTEN IHNEN
AUS ERKENNTLICHKEIT
MICHAEL WIESZLER U. MAGDALE. SELZ 

 

Oben auf dem Stein steht ein kleines Kruzifix aus Metall. Auf dem Stein findet man neben anderen Verzierungen einen Engelskopf. Laut den Standesbüchern war Franziska Selz ledig, die Tochter des Bauern Andreas Selz. Michael Wießler und Magdalena Selz besaßen den großen Hof direkt hinter der Ostmauer des Friedhofs.


Acker Karl Fr. 1956 

 Beschreibung: C:\Users\Guckes\Documents\Friedhof Fotos 1\Neben der Kapelle\Acker, Karl Fr. 1956 Verlagsleiter.jpg  

KARL FR. ACKER
9.6.1887 – 31.5.1956
VERLAGSLEITER

MARIA
RENNINGER – ACKER
14.9.1895 – 5.5.1994

RUTH ACKER
29.4.1925 – 3.11.1978

 

Acker war Schriftleiter des Staufener Wochenblattes.


Rinderle Johann Andreas 1832

Beschreibung: C:\Users\Guckes\Documents\Friedhof Fotos 1\Neben der Kapelle\Rinderle JA 1832 b.jpg

Beschreibung: C:\Users\Guckes\Pictures\2012-10-09 001\Rinderle JA Ausschn.JPG 
  2. Cor.5.8
SEHNLICH WÜNSCHEN WIR
DAHEYM ZU SEYN BEYM HERR

JOH: ANDREAS RINDERLE
BIERBRAUER
GEB. DEN 20.NOV. 1752
STARB DEN 20.APRIL 1832

MARIA FISCHER 1. FRAU
24.JUNY 1756
16.JUNY 1796

ROSINA GUTMAN  2. FRAU
GEB. DEN 19.MAERZ 1770
STARB DEN 27.DEC. 1813

HOFFNUNG DES WIEDERSEHENS
WEIHTEN IHNEN DIES DENKMAL
DANKBAREN KINDER
1833

Grabplatte;
darunter Giebelfeld
 

 

Die Grabplatte ist gekrönt von einem Giebelfeld. Darin schaut eine strahlende Sonne über einen Hügel, auf dem Regenwolken angedeutet sind. Vgl. 2. Kor. 5,8 Luther-Fassung: "Wir aber sind getrost und haben vielmehr Lust, außer dem Leibe zu wallen und daheim zu sein bei dem Herrn. Laut Sterbebuch starb Rosina Gutmann an Gallenfieber.

 

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