Literarischer Salon

5. Erzählkunstabend in Staufen: „Unglaublich – und doch wahr?“

Skurril, oft makaber und doch immer mit einem liebevollen Blick auf das Leben lösen Märchen und Geschichten oft Kopfschütteln, Staunen, Hinterfragen aus: „Das kann doch nicht wahr sein?“ Karla Krauß und Kollegen/Innen erzählen nach alter Tradition von Mund zu Ohr Geschichten vom Stark und Schwachsein, von Mut, Tapferkeit und List. Mal lustig, mal schelmisch, mal nachdenklich, immer kurzweilig. Lassen Sie sich entführen in fremde Welten und Abenteuer.

Samstag, 27. Februar 2021, 20 Uhr, Stubenhaus Staufen. Bitte melden Sie Ihren Besuch an unter 07633 805-30 (Herr Martin) oder E-Mail (martin@staufen.de). Eintritt frei.

Frida – Die Künstlerin als Poetin

Leiden und Leidenschaft, Politik und Revolte, glühender Kitsch und große Kunst paaren sich bei Frida Kahlo. Längst ist die mexikanische Künstlerin, Kämpferin und Liebende zu einer Ikone nicht nur der internationalen Frauenbewegung geworden. Trotz aller Literatur und Filme über Person, Werk und Leben steht sie jedoch bisher nicht im Ruf einer Schriftstellerin. Dabei ist ihr poetisches Talent, ist ihre Nähe zur Poesie unverkennbar.

In einer Symbiose von Erzählungen, Gedichten, Originaltönen, authentischen Fotos, Musik und Liedern der Sängerin Chavela Vargas nähert sich das Programm dem Leben der Frida Kahlo bezeugt ihre poetischen Kraft. Die Rezitationen von Johanna Rieken werden von der Akkordeonistin Karin Fleck und der Sängerin Simone Förster begleitet. Die musikalische Sprache der Gedichte und Texte kommt naturgemäß im Original am besten zur Geltung. Daher wird auch immer wieder das originale Spanisch aufklingen.

Samstag, 6. März 2021, 19:30 Uhr, Stubenhaus Staufen. Eintritt: 15 €, ermäßigt 10 €. Karten nur auf Vorreservierung unter 07633 805-30 (Herr Martin) oder E-Mail (martin@staufen.de). Die vorreservierten Karten werden an der Abendkasse ausgegeben.

"Sommer 1938" in Kazimierz Dolny: Lesung aus dem neu übersetzten Roman von Adolf Rudnicki

Adolf Rudnickis Erzählessay "Sommer 1938" ist ein Schlüsseltext der polnisch-jüdischen Zwischenkriegsliteratur, der im Frühjahr 2021 erstmals in der Übersetzung von Barbara Breysach in deutscher Sprache im Leipziger Verlag Hentrich&Hentrich erscheint. Er spannt einen großen Bogen, der mit  der Beschreibung des malerischen, an der Weichsel gelegenen Städchens Kazimierz Dolny und seiner vergnügungssüchtigen sommerlichen Touristen, vor allem aus Warschau beginnt und bei  den großen polnischen Gesellschaftsthemen endet: Spannungen zwischen der städtischen, gebildeten Intelligentia und der bäuerlichen Schicht, aber auch den verschiedenen jüdischen Milieus und zunehmend anstisemitisch gesinnten polnischen Kreisen. - Frau Breysach wird aus der Erzählung lesen. Sie ist Literaturwissenschaftlerin an der Europa-Universität Viadrina und auch als Deutsch-Dozentin in Berlin tätig. Sie lehrt derzeit deutsche Literatur an der Akademia Pomorska in Slupsk (ehemals Stolp).

Freitag, 9. April 2021, 19:30 Uhr, Stubenhaus Staufen

Oliver Pötzsch liest aus seiner "Faustus-Saga"

In die Welt des Dr. Faustus entführt Oliver Pötzsch mit seiner großen, zweiteiligen Saga, die 1486 im kleinen Knittlingen, dem Geburtsort Fausts beginnt. Der junge Johann Georg gerät dort in den Bann eines Magiers. Bald erkennt er, dass bei dem Meister nicht alles mit rechten Dingen zugeht ... Spannende Neufassung des uralten Faust-Stoffes, vom Autor lebendig präsentiert.
 
Sonntag, 14. November 2021, 17:00 Uhr, Stubenhaus Staufen.

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