Pressemitteilungen

Aktuelle Meldungen aus Staufen

Auf der Startseite und an dieser Stelle werden die aktuellen Meldungen aus Staufen für Sie bereit gestellt. Erfahren Sie was derzeit in unserer Stadt vor sich geht:

Gemeinsamer Aufruf des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald und der Stadt Freiburg (03. April 2020)

Stadt und Landkreis suchen dringend medizinische und pflegerische Fachkräfte und Helfer/innen als Unterstützung in Pflegeeinrichtungen, Kliniken und den Einrichtungen des Rettungsdienstes   Wegen der Corona-Krise bestehen bereits jetzt personelle Engpässe in den Pflegeeinrichtungen und Kliniken im Stadtkreis Freiburg und im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Um diese Engpässe abzumildern, starten beide Kreise einen zentralen Aufruf:     „Wir suchen Helferinnen und Helfer – helfen Sie uns!“   Pflegeeinrichtungen, aber auch Kliniken suchen dringend und ab sofort fertig ausgebildete medizinische und pflegerische Fachkräfte und Hilfskräfte.     Als solche kommen in Frage:  Alten- und Krankenpfleger/innen, Intensivpfleger/innen,  Notfallsanitäter/innen,  Rettungsassistent/innen,  medizinisch-technische Assistent/innen,  pharmazeutisch-technische Assistent/innen,  Pflegehelfer/innen,  ehemalige FSJ-ler/innen,  Medizinstudierende,  weitergebildete Alltagsbegleiter/innen und (ehemalige) Auszubildende im Pflegeberuf, die die Ausbildung nicht abgeschlossen haben.     Der Aufruf wendet sich auch an alle Personen mit Bezug zur Pflege und ähnlichen Abschlüssen (Assistenzkräfte, Heilerziehungspflege usw.) und an alle Menschen, die privat bereits gepflegt haben.     Zusätzlich sind auch Menschen ohne medizinische Grundkenntnisse gefragt, die zupacken können und kurzfristig für ein paar Stunden ehrenamtlich für Einrichtungen des Rettungswesens zur Verfügung stehen wollen.   Je nach Qualifikation sind folgende Tätigkeiten möglich:     Grund-und Behandlungspflege, Abholen und Bringen von Bewohner/innen und Patient/innen,  Bringen von Mahlzeiten,  Handreichungen und Alltagsunterstützung von Bewohner/innen und Patient/innen, Unterstützung bei der Hauswirtschaft in Einrichtungen und Kliniken.   Wer die Bewohner/innen und Mitarbeitenden in den Pflege- und Klinikeinrichtungen und Einrichtungen des Rettungswesens unterstützen möchte, meldet sich bitte auf der gemeinsamen Plattform von Stadt- und Landkreis:  www.freiburg.de/helferinnen   Für diese einzigartige Rekrutierungs-Aktion übernehmen die Stadt Freiburg und der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gemeinsam die Koordination. Die Daten der Interessierten werden gesammelt, gemeinsam bearbeitet und genutzt. Sie werden mit den Bedarfen der Einrichtungen abgeglichen und an diese weiter gegeben. Die Interessierten werden dann direkt von dort kontaktiert. Medizinisches Personal und Pflegekräfte werden bei den jeweiligen Klinikträgern eingestellt. Der Landkreis und die Stadt übernehmen die Aufgabe der Vermittlung.
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Stufenkonzept für medizinisches Versorgungskonzept von Covid-19-Patienten im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (30. März 2020)

Medieninformation des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald vom 30.03.2020 Die Zahl stationär zu behandelnder Patienten mit Covid-19 wird in den nächsten Wochen auch im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald dramatisch ansteigen. Der Krisenstab des Landratsamts hat deshalb in Abstimmung mit der Stadt Freiburg ein Drei Stufen-Konzept für Land- und Stadtkreis beschlossen, um medizinische Versorgungskapazitäten auszubauen, zu steuern und ergänzende stationäre Behandlungsmöglichkeiten zu schaffen. Ein besonderes Augenmerk ist dabei neben der zunehmenden Anzahl an Erkrankten und Infizierten beispielsweise aus dem häuslichen Umfeld gerade auf die existentiell von einer Covid-19-Erkrankung bedrohten Bewohner der Pflegeheime zu richten. Im Fokus stehen dabei auch die endlichen Kapazitäten im Bereich Intensivtherapie und Beatmung der Akutkliniken in Freiburg, Müllheim, Breisach und Titisee-Neustadt.   In diesem Konzept erfolgt die stationäre Intensiv-Behandlung von Covid-19-Patienten nach wie vor in den Akutkrankenhäusern in Freiburg und dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Im Rahmen der Genesung während eines stationären Aufenthaltes oder bei nur milden Krankheitsverläufen werden Covid-19-Patienten auch in Rehakliniken im südlichen und östlichen Landkreisgebiet behandelt werden. Die Eignung weiterer Kliniken befindet sich in der Prüfung.   Als Drehscheibe für die Planung fungiert die Integrierte Leitstelle (ILS) in Freiburg. Hier werden die verfügbaren Intensivkapazitäten organisiert und zusammen mit der Oberleitstelle in Stuttgart die verfügbaren Ressourcen geplant. Werden Rettungskräfte zu Patienten gerufen, so entscheiden diese nach Rücksprache mit den diensthabenden Notärzten und der ILS über die Patientenzuweisung in die vorhandenen Kliniken. Die Zuweisung erfolgt nach den Kriterien: Zustand des Patienten, verfügbare Kapazität in den Kliniken, wie medizinische Ausstattung oder Verfügbarkeit von speziellen fachlichen Disziplinen.   Das medizinische Versorgungskonzept besteht aus 3 Stufen:   In Stufe 1 werden milde Fälle und Verdachtsfälle im ambulanten Versorgungsbereich und unter häuslicher Isolation versorgt. Erste Ansprechpartner bleiben die Hausärzte, die eine zentrale Rolle bei der medizinischen Versorgung spielen. Sowohl die Diagnose als auch die medizinische Versorgung können und sollen durch die Hausärzte erfolgen. Leicht erkrankte Patienten ohne Risikofaktoren für Komplikationen können mit einer ambulanten Betreuung bis zur vollständigen Genesung im häuslichen Umfeld behandelt werden.   Zusätzlich richtet die Kassenärztliche Vereinigung zusammen mit dem Landratsamt Fieberambulanzen und Schwerpunktpraxen in Freiburg, Neustadt, Bad Krozingen, Müllheim und Breisach ein. Darüber hinaus soll ein „Corona-Mobil“ als mobile Untersuchungs- und Behandlungseinheit Menschen, denen das Aufsuchen einer Arztpraxis oder einer Fieberambulanz nicht möglich ist, in ihrem häuslichen Umfeld oder auch in den zahlreichen Alten- und Pflegeheimen besuchen. Über diese Angebote werden erkrankte und möglicherweise infizierte Menschen ärztlich untersucht und erhalten, wenn nötig, einen Abstrich. Danach wird entschieden, ob der Patient in hausärztlicher Betreuung versorgt werden kann oder eine stationäre Weiterbehandlung erforderlich ist.   In Stufe 2 werden Patienten stationär versorgt, die zwar nicht mehr zu Hause bleiben können, aber aufgrund milden Verlaufs der Erkrankung nicht auf einer Intensivstation behandelt werden müssen. Damit die Akutkrankenhäuser ihre gesamten Ressourcen mit Geräten und Personal auf die Intensiv-Stationen ausrichten können, werden diese Patienten in Behelfskrankenhäusern untergebracht. Dazu dienen Rehakliniken.Dort werden separate Isolationsbereiche eingerichtet, die den eigentlichen REHA Betrieb der Kliniken nicht gefährden und gleichzeitig eine Aufnahme einer relevanten Zahl an leicht erkrankten Covid-19-Patienten ermöglichen.   In Stufe 3 müssen schwer erkrankte Patienten auf einer Intensivstation behandelt werden. Hierzu konzentrieren sich die Akutkrankenhäuser derzeit auf den bestmöglichen Ausbau an Intensivbettenkapazitäten mit Beatmungsmöglichkeit. Schwer erkrankte Covid-19 Patienten werden über die ILS angemeldet, wenn sie beispielsweise als Notfallpatienten im ambulanten Bereich oder über den Rettungsdienst und Notarzt aufgefunden werden. Es kann sich aber auch um Menschen handeln, die sich bereits wegen einer Covid-19-Erkrankung in einem Behelfskrankenhaus der Stufe 2 befinden, sich aber in ihrem gesundheitlichen Zustand so verschlechtert haben, dass eine intensivmedizinische Behandlung notwendig wird.   Zu den weiteren Maßnahmen des Landkreises gehört die Einrichtung einer Altenpflegeeinrichtung für Menschen, die leicht an Covid-19 erkrankt sind und in häusliche Quarantäne müssen. Ist eine ambulante Versorgung nicht umsetzbar, weil sie mit einer besonders vulnerablen Person (Risikogruppen) in einem Haus leben oder sich nicht selbst zu Hause versorgen können, will der Landkreis eine Ausweichmöglichkeit in einem separaten Altenpflegeheim anbieten. Auch diese Verlegung wird zentral und regional organisiert.   Die Umsetzung dieses Konzeptes ist existentiell abhängig vom Vorhandensein persönlicher Schutzausrüstung, Desinfektionsmitteln wie Hand- und Flächendesinfektiosmittel, Medikamenten zur Analgosedierung, Kreislaufunterstützung und Infektbehandlung sowie entsprechender medizinisch-technischer Ausstattung bis hin zu Sauerstoffvorräten und dem benötigten Personal. Hierzu hat das Land dem Landkreis seine Unterstützung zugesichert.
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Unterstützungsangebot in der Ausnahmesituation der Corona-Pandemie (19. März 2020)

Liebe Einwohnerinnen, liebe Einwohner,   das Coronavirus beschäftigt uns alle in unserem privaten, beruflichen und öffentlichen Umfeld. Es gibt keinen Grund zur Panik, aber doch zu einer erhöhten Vorsicht und Wachsamkeit. Es bedarf weitreichender Maßnahmen zur Kontaktreduzierung um eine unkontrollierte und schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern, damit die Behandlungskapazität weiter erhöht und weitere Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung ergriffen werden können. Wir alle sind gefordert, auch mit der Einhaltung der Hygieneregeln und gegenseitiger Rücksichtnahme, unseren Anteil dazu beizutragen die Infektionsrate des Coronavirus zu verlangsamen. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmenden Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Diese Menschen brauchen dringend Unterstützung. Wir möchten Menschen, die helfen möchten , mit jenen zusammenbringen, die Hilfe brauchen . Sollten Sie Hilfe brauchen und zur Risikogruppe gehören und aktuell daran gehindert sein die alltäglichen Erledigungen auszuüben, oder wenn Sie selbst aktiv helfen möchten (Einkaufen, Hund spazieren führen etc.), dann freuen wir uns über Ihre Nachricht an:   Sozialstation Südlicher Breisgau :Tel. 07633/12219 oder unter: info@sozialstation-bad-krozingen.de Stadtverwaltung Staufen: Tel. 07633/805-35 oder unter: zentrale@staufen.de Werden Sie Teil unserer ehrenamtlichen Solidaritätsaktion. Vielen Dank für Ihre Mitwirkung und Unterstützung. Bleiben Sie gesund! Michael Benitz                                    Waltraud Kannen Bürgermeister                                    Vorsitzende
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Aktuelle Erreichbarkeit Stadtverwaltung (18. März 2020)

Liebe EinwohnerInnen,

um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen und unsere BesucherInnen und MitarbeiterInnen vor einer möglichen Infektion und Isolation zu schützen, sind die Besuche der Stadtverwaltung in dringenden Fällen nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich.
Sie erreichen uns zu den üblichen Dienstzeiten telefonisch unter der Tel.Nr. 07633/8050. Ergänzend verweisen wir auf die Telefonnummern und Mailadressen der direkten Ansprechpartner im „Das Rathaus“ hier auf unserer Homepage: www.staufen.de > Ämter & Ansprechpartner.

Wertstoffhof Staufen - Betrieb der Grünschnitt-Sammelstellen/Kompostanlage (18. März 2020)

Für den Betrieb des Wertstoffhofes Staufen sowie der Grünschnitt-Sammelstellen/Kompostanlage sind ab sofort nachfolgende Handlungsvorgaben zu beachten:
Zugang zur Anlage wird nur einer überschaubaren Anzahl von Anlieferern gleichzeitig ermöglicht werden, es dürfen auf dem Gelände maximal 4-5 Fahrzeuge anliefern.

Hierzu dürfen 4 -5 Fahrzeuge einfahren, dann wird die Einfahrt geschlossen. Haben diese Fahrzeuge die Anlage verlassen, können 5 weitere Fahrzeuge einfahren.Die Mitarbeiter wurden darauf hinzuweisen, keinen direkten Kontakt mit den Bürgern aufzunehmen.  Die Eingangskontrolle wird am Tor stattfinden (2 m Abstand). Das Helfen beim Abladen wurde unseren Mitarbeitern untersagt.

Kontakt

Stadt Staufen im Breisgau
Hauptstr. 53
79219 Staufen i. Br.
E-Mail E-Mail senden
Telefon 07633 805 - 0
Fax 07633 50593