25 Jahre Partnerschaft zwischen Kazimierz Dolny und Staufen

Vom 4. bis 7. Oktober besuchte Staufen eine knapp 50-köpfige Delegation aus Kazimierz Dolny anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft. Mit dem neuen Bürgermeister Artur Pomianowski, der zum ersten Mal in Staufen war, hatten sich einige bekannte, aber erfreulicherweise auch viele neue und junge Gesichter aus Polen auf den langen Weg gemacht.

Foto: Danuta Lehmann, Fotografie Lehmann

Nach der Anreise am Freitagabend und einer ersten Begrüßung im Bürgerhaus Grunern wurden die Gäste am Samstagvormittag offiziell von Bürgermeister Benitz im Stubenhaus empfangen. Am Nachmittag traf man sich am Neumagen gegenüber dem Bonnevilleplatz, wo der nach einem Entwurf von Josef Schweitzer gestaltete „Kazimierz Dolny-Platz“ eingeweiht wurde. Beiden Partnerstädten Staufens im Westen und im Osten Europas sind nun an zentraler Stelle Plätze gewidmet, die mit einer Furt durch den Neumagen verbunden sind. Der Kazimierz Dolny-Platz wurde dank seiner schattigen Lage unter den Platanen von der Bevölkerung bereits sehr gut angenommen; die Furt ist an heißen Tagen zu einem beliebten Spielplatz für Kinder geworden.

Den anschließenden Galaabend im Spiegelzelt besuchten neben den polnischen Gästen und Landrätin Dorothea Störr-Ritter rund 70 Staufener. In seiner Festrede betonte Bürgermeister Benitz die Bedeutung kommunaler Freundschaften in einer Zeit der schwieriger werdenden Verständigung zwischen den Staaten. Mit seiner Antwort überreichte Bürgermeister Pomianowski der Stadt Staufen einen Gutschein für eine Slackline für den geplanten Abenteuerspielplatz am Stadtsee. Der als Schauspieler in Polen sehr bekannte Kabarettist Steffen Möller bot anschließend in polnischer und deutscher Sprache Unterhaltsames aus seinem Leben in den beiden Ländern. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war das auf dem Tenorsaxophon von Altbürgermeister Pisula hervorragend gespielte „My way“ von Frank Sinatra. Mit Tanz und der in Staufen schon berühmten Polonaise klang der Abend aus.

Am folgenden Sonntag besuchte die Gruppe das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach. Die mitgereisten Feuerwehrmänner aus Kazimierz Dolny wurden währenddessen unter die Fittiche ihrer Kameraden aus Staufen genommen und erhielten eine Vorführung im Feuerwehrgerätehaus. Mit einem gemeinsamen Essen im Bohrerhof in Feldkirch klang der Besuch aus. Am Montagmorgen dann wurden die Gäste von den Staufenern auf dem Marktplatz herzlich verabschiedet.

Die Partnerschaftsfeier wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung des Partnerschaftsausschusses und zahlreicher MitbürgerInnen, die sich ehrenamtlich engagierten. Ein besonderes Dankeschön gilt dabei Beata Lösch aus Hartheim, die als ehemalige Mitbürgerin aus Kazimierz Dolny nicht nur hervorragend übersetzte, sondern auch die Hauptlast der Organisation des Besuches trug.

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