Literarischer Salon

Lothar Olivet liest

Nach dem Erfolg mit der Romanbiografie über den französischen Maler Jacques Louis David stellt der in Staufen lebende Schriftsteller, Maler und Arzt Lothar Olivet im "Literarischen Salon" sein neues Buch „Die Burg“ vor. Diesmal ein Thriller: Der ambitionierte junge Chirurg Dr. W. hat gerade neu im Krankenhaus des schweizerischen Lempten angefangen, um dort bei einem berühmten Kniechirurgen Erfahrungen zu sammeln. Schon bald nach seiner Ankunft stößt er auf Ungereimtheiten, die darauf hindeuten, dass es bei der Versorgung der Patienten nicht mit rechten Dingen zugeht. Mit Hilfe einer deutschen Kollegin und eines Schweizer Kollegen will er der Sache auf den Grund gehen und gerät dabei in höchste Lebensgefahr ... Jasmin Busch begleitet die Lesung musikalisch am Flügel.
 
Sonntag, 24. Juni 2018, 17 Uhr, Stubenhaus Staufen. Eintritt frei.

Hebel-Preisträger Christoph Meckel liest

Foto: Annette Pohnert

Wir freuen uns, Christoph Meckel nach der Verleihung des Hebel-Preises im Frühjahr diesen Jahres einmal wieder in Staufen begrüßen zu dürfen. Meckel, trotz seines hohen Alters künstlerisch nach wie vor ungemein kreativ, wird aus seinen Erinnerungen an Peter Huchel und Marie-Luise Kaschnitz lesen sowie vor allem aus seinen beiden im letzten Jahr erschienenen Langgedichten „Kein Anfang und kein Ende“, in denen sich Meckels lyrische Kraft in hoher Vollendung zeigt. 

Sonntag, 28. Oktober 2018, 17 Uhr, Stubenhaus Staufen. Eintritt 10 €, erm. 8 €. Karten an der Abendkasse.

Exkursion zum Hebel-Haus nach Hausen im Wiesental mit Lesung von Arno Geiger

Arno Geiger, Foto: Wikimedia Commons, User Amrei-Marie

Im Hebel-Haus in Hausen im Wiesental verbrachte Badens wichtigster Dichter Johann Georg Hebel seine Kindheit. Seit einiger Zeit ist die literarische Ausstellung, die das Ziel dieser Exkursion ist, neu gestaltet, und die Gemeinde Hausen veranstaltet ein ansprechendes literarisches Rahmenprogramm. Nach der Führung durch die Ausstellung, die Hausens Kulturbeauftragte Ricarda Beilharz übernimmt, und einem Vesper in einer Gaststätte können wir am Abend eine Lesung des österreichischen Schriftstellers Arno Geiger besuchen. Der vielfach ausgezeichnete Arno Geiger (zum Beispiel Hebel-Preis 2008) hat mit seinen Romanen „Es geht uns gut“ (2005) und „Alles über Sally“ (2010) ein großes Publikum erreicht. In Hausen liest er aus seinem neuesten, von der Kritik hochgelobten Roman „Unter der Drachenwand“.
 
Donnerstag, 15. November 2018. Abfahrt: ca. 15:30 Uhr, Rückkehr ca. 22 Uhr. Anfahrt mit Bahn, bei ausreichender Teilnehmerzahl mit Bus, wird noch mitgeteilt. Kosten für Führung und Eintritt zur Lesung von Arno Geiger ca. 20 €, für die Anreise zusätzlich ca. 20 €. Anmeldung beim Kulturreferat Staufen, Tel. 07633 805 30. - Veranstaltung in Kooperation mit dem Breisgau-Geschichtsverein, Sektion Bad Krozingen/ Staufen.

Hans Pleschinski liest aus „Wiesenstein“

Gerhart Hauptmann, eine Berühmtheit, Nobelpreisträger, verlässt mit seiner Frau das Sanatorium, wo beide Erholung gesucht haben, und wird mit militärischem Begleitschutz zum Zug gebracht. Doch es ist März 1945, das Sanatorium liegt im eben zerstörten Dresden und der Zug fährt nach Osten. Gerhart und Margarete Hauptmann nämlich wollen nirgendwo anders hin als nach Schlesien, in ihre Villa „Wiesenstein“, ein prächtiges Anwesen im Riesengebirge.
Mit großen Lobesworten hat die Presse Pleschinskis Roman über das letzte Lebensjahr von Gerhart Hauptmann gefeiert, der zugleich eine Rückschau auf Hauptmanns Gesamtwerk ist. In Staufen erinnert man sich daran, dass Erhart Kästner in den 1930er Jahren Hauptmanns Sekretär gewesen war.

Sonntag, 18. November 2018, 17 Uhr, Stubenhaus Staufen. Eintritt 10 €, erm. 8 €. Karten an der Abendkasse.

Peter Huchel und Johannes Brahms: Gedichte und Intermezzi

Der Regisseur und Schauspieler Gerd Heinz liest Gedichte von Peter Huchel. Die Texte werden eng verzahnt mit später Klaviermusik von Johannes Brahms, die Guido Heinke auf dem Klavier spielen wird.
Gerd Heinz, Jahrgang 1940, war an vielen großen Theatern im deutschsprachigen Raum tätig. In den 1980er Jahren war er Intendant am Schauspielhaus Zürich. Nach seiner Hinwendung zur Oper war er einige Jahre leitender Regisseur und Mitglied der Operndirektion am Theater Freiburg. 1997 übernahm er eine Professur an der Musikhochschule Freiburg; nach seiner Emeritierung 2008 ist er wieder als Regisseur und Schauspieler für Bühen und Film tätig.
Guido Heinke unterrichtet seit 1987 als Dozent für Klavier an der Musikhochschule Freiburg. Er ist Preisträger der internationalen Klavierwettbewerbe in Jaén/ Spanien und Porto/ Portugal. Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter trat er im In- und Ausland auf, zahlreiche Radiosender produzierten mit ihm Aufnahmen.
 
Sonntag, 16. Dezember 2018, 18 Uhr, Stubenhaus Staufen. Veranstaltung in Kooperation mit dem Stubenhauskonzerte Staufen e.V. Eintritt: 20 €, erm. 10 €. Karten im Vorverkauf bei der Tourist-Info Staufen oder online bei Reservix.

Huchel-Preisträgerin Marion Poschmann liest aus „Die Kieferinseln“

Gilbert Silvester, Privatdozent und Bartforscher im Rahmen eines universitären Drittmittelprojekts, steht unter Schock. Letzte Nacht hat er geträumt, dass seine Frau ihn betrügt. In einer absurden Kurzschlusshandlung verlässt er sie, steigt ins erstbeste Flugzeug und reist nach Japan, um Abstand zu gewinnen. Dort fallen ihm die Reisebeschreibungen des klassischen Dichters Bashō in die Hände, und plötzlich hat er ein Ziel: Wie die alten Wandermönche möchte auch er den Mond über den Kieferninseln sehen. „Die Kieferninseln“ ist ein Roman von meisterhafter Leichtigkeit: tiefgründig, humorvoll, spannend, zu Herzen gehend. Im Teeland Japan mischen sich Licht und Schatten, das Freudianische Über-Ich und die dunklen Götter des Shintōismus. Und die alte Frage wird neu gestellt: Ist das Leben am Ende ein Traum? - Wir freuen uns, dass Marion Poschmann, 2011 für ihr lyrisches Werk mit dem Peter-Huchel-Preis ausgezeichnet, ihren letztes Jahr erschienenen Roman in Staufen vorstellt. Die Moderation übernimmt Prof. Günter Figal, Freiburg.

Samstag, 19. Januar 2019, 19 Uhr, Stubenhaus Staufen. Eintritt: 10 €, ermäßigt 8 €. Karten an der Abendkasse.

Erzählkunstabend „Geld und Gold“

Die Gier nach Geld und Gold hat die Menschheit seit Hunderten von Jahren geprägt. Geld und Gold haben bis in unsere heutige Zeit die Menschen positiv und auch negativ beeinflusst. Kriege wurden darum geführt, Familien und Freundschaften sind daran zerbrochen. Was macht ihre Faszination aus? Ist es die Gier nach Macht und Reichtum oder die Verblendung durch ihren Glanz? Vielleicht liegt es an der scheinbaren Unvergänglichkeit? Unvergänglich wie das begehrte Metall sind auch die Geschichten, die sich seit Jahrtausenden um Geld und Gold ranken.
Überliefert von Mund zu Ohr und Ohr zu Mund und durch alte Schriften sind unzählige „Mythen“ erhalten geblieben. Die Markgräfler Erzählerin Karla Krauß und zwei Erzählkollegen/innen haben einige Geschichten davon ausgegraben und neu bearbeitet. Erleben Sie den ältesten Sprechberuf der Welt, mit eigenen Bildern im Kopf. Von humorvoll bis spannend und unterhaltsam bis vergnüglich.


Samstag, 9. Februar 2019, 20 Uhr, Stubenhaus Staufen. Eintritt: 10 € (Vorverkauf), 12 € (Abendkasse).

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